Soll im Scheidungsfall die Liquidation des Güterstandes beantragt oder eine gesonderte Klage eingereicht werden?

Die aus der Liquidation des Güterstands entstehenden Klagen und Forderungen sind keine Anlage zur Scheidung und werden in der Praxis auf Antrag im Scheidungsverfahren getrennt und anhängig gemacht.

Die aus der Liquidation des Güterstands entstehenden Klagen und Forderungen sind keine Anlage zur Scheidung und werden in der Praxis auf Antrag im Scheidungsverfahren getrennt und anhängig gemacht.
Die Rechtsprechung zu diesem Thema ist beispielsweise in der Entscheidung der 2. Zivilkammer des Oberlandesgerichts vom 2005/1208 E., 2005/4267 K. und 17.03.2005 „Die Ware beantragt von die Klägerin-Angeklagte, Börsenkonto, Grundstücksforderung aus dem Gebäude, Beitrag zum Fahrzeug Der Antrag auf den Scheidungspreis ist keine Anlage zur Scheidung, und über diese Anträge kann erst entschieden werden, wenn die Entscheidung über den Scheidungsfall vorliegt abgeschlossen ist und die Liquidation auf der Tagesordnung steht. Aus diesem Grund war es nicht richtig, eine schriftliche Entscheidung zu treffen, während es notwendig ist, die Fälle und Ansprüche zu diesem Thema zu trennen und den Fall der Scheidung zu einer schwebenden Angelegenheit zu machen und nach dem Ergebnis zu entscheiden.“ wird genannt.