Vollmacht in Bezug auf die in der Urkunde vorzunehmenden TRANSAKTIONEN

Gemäß Artikel § 89 Notargesetz muss die Vollmacht, die aufgrund ihrer Natur in der Eigentumsurkunde tätig werden muss, in Form einer „Vereinbarung“ erfolgen. Das Verfahren in Form eines Vergleichs wird von einem Notar erstellt, wenn eine Vollmacht in der Türkei erteilt werden soll, oder vom türkischen Konsulat, wenn eine Vollmacht im Ausland erteilt werden soll, je nach Situation und Wunsch des betroffenen Person. Aus diesem Grund können die genannten Transaktionen (Geschäftspapiere) nur auf Antrag der betroffenen Person zusammen mit dem Personalausweis, gültigem Reisepass und zwei neu aufgenommenen Passfotos ausgestellt werden.

Vollmachten, die direkt von der zuständigen Behörde dieses Landes im Ausland ausgestellt oder genehmigt wurden, können in der Türkei nicht akzeptiert werden, es sei denn, sie wurden vom türkischen Konsul oder politischen Beamten in diesem Ausland genehmigt. Eine direkt von der zuständigen Behörde dieses Landes im Ausland ausgestellte Vollmacht muss vom türkischen Konsulat und den politischen Beamten dieses Landes genehmigt werden.Der genannte Beglaubigungsvermerk wird als „Apostille-Übereinkommen“ bezeichnet.